Paul-Gerhardt-Kindergarten Burgkirchen


Bayerisches Staatsminsterium für Familie, Arbeit und Soziales

Liebe Eltern,

endlich dürfen wir in unser rotierendes System/Konzept zurückkehren. Alle Kinder haben jetzt ab Montag den 28.03.2022 die Möglichkeit sich mit den anderen Kindern im Paul-Gerhardt Kindergarten zu treffen und sich auszutauschen. Hiermit wollen wir Sie informieren, über den nächsten Newsletter und den notwendigen Schritten, falls es doch wieder zur Schließung kommen sollte. Bitte lesen Sie sich die Vorgaben des Staatsministeriums gut durch. Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

herzlichste Grüße das Kindergartenteam


18. März 2022

467. Newsletter
Allgemeine Informationen zur Kindertagesbetreuung

Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2)

Weiteres Vorgehen: Mögliche Öffnungsschritte in der Kindertagesbetreuung

Wir haben Sie bereits mit unserem 466. Newsletter darüber informiert, welche Regelungen voraussichtlich ab 19. März 2022 gelten werden. Der Bundesrat entscheidet am Freitag, 18. März 2022, über den bundesrechtlichen Rahmen der künftig möglichen Schutzmaßnahmen. Im direkten zeitlichen Anschluss wird die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung an die bundesrechtlichen Vorgaben angepasst werden. Da mit einer Verkündung der neuen Regelungen jedoch erst sehr spät im Laufe des Freitagabends zu rechnen ist, möchten wir Sie erneut vorab über den aktuellen Stand der Planung informieren. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass es aufgrund der Unwägbarkeiten in einem laufenden Gesetzgebungsverfahren auch kurzfristig noch zu Änderungen kommen kann.

Wichtig ist: Sie können die bisherigen Rahmenbedingungen für die Kindertagesbetreuung über den 19. März 2022 hinaus zunächst unverändert beibehalten, sie können jedoch auch von ersten Öffnungsschritten Gebrauch machen. Damit besteht keine Notwendigkeit, kurzfristig Änderungen vorzunehmen.   

Rückkehr zu offenen Konzepten

  

Die Kindertageseinrichtungen können wieder mit offenen Konzepten arbeiten; die Notwendigkeit der Betreuung der Kinder in festen Gruppen entfällt.
Das bedeutet nicht, dass die Einrichtungen zu offenen Konzepten zurückkehren müssen. Sollte der Träger eine Betreuung der Kinder in festen Gruppen zunächst weiter bevorzugen, so könnten die Einrichtungen das auch weiterhin so handhaben. Denkbar ist auch, lediglich offene Konzepte im Freien zuzulassen, in den Räumen jedoch in festen Gruppen zu betreuen.

Gruppenschließung, Quarantäneanordnung und intensivierte Testung

Das bleibt:
Die Regelungen zu Gruppenschließungen und Quarantäne gelten über den 19. März 2022 hinaus unverändert fort (im Einzelnen vgl. 462. Newsletter), ebenso die Vorgaben zur intensivierten Testung bei vereinzelten Infektionsfällen (im Einzelnen vgl. 463. Newsletter).

In Einrichtungen, die zu offenen Konzepten zurückkehren, soll eine Schließung erfolgen, wenn mehr als 20 Prozent der Kinder, die die Einrichtung regelmäßig besuchen, aufgrund einer Corona-Infektion abwesend sind. Eine intensivierte Testung wird bei Einrichtungen, in denen im offenen Konzept in den Räumen betreut wird, bereits ab dem ersten Infektionsfall in der Einrichtung ausgelöst. Bei Beibehaltung der festen Gruppen beziehen sich die Regelungen weiterhin nur auf die jeweils betroffene Gruppe.

 

Weitergehende Regelungen zur Maskenpflicht für Beschäftigte nach dem 2. April 2022


Nach dem 2. April 2022 endet die vom Bundesgesetzgeber vorgesehene Übergangsfrist, die aktuell eine Verlängerung der Maskenpflicht ermöglicht. Danach ist eine Maskenpflicht im Bereich der Kindertagesbetreuung als sogenannte Basismaßnahme nicht länger möglich. Eine Beibehaltung der Maskenpflicht wäre nur dann zulässig, wenn die bundesgesetzlichen Voraussetzungen für etwaige Hotspot-Regelungen erfüllt sind und der Bayerische Landtag hiervon Gebrauch macht.

Wir gehen aktuell davon aus, dass die generelle Maskenpflicht auch für Beschäftigte im gesamten Bereich der Kindertagesbetreuung nach dem 2. April 2022 entfallen wird. Dann bestünde eine Maskenpflicht nur fort, wenn die Träger als Arbeitgeber im Rahmen des Arbeitsschutzes zu der Beurteilung gelangten, dass eine Maskenpflicht weiterhin erforderlich ist. Staatliche Vorgaben hierzu wären nicht möglich.

Rahmenhygieneplan


Aufgrund der geplanten bundesrechtlichen Vorgaben werden die bisherigen Vorgaben des Rahmenhygieneplans über den 19. März 2022 hinaus mit wenigen Ausnahmen voraussichtlich nur noch als Empfehlungen fortgelten können. Verbindliche Vorgaben durch den Freistaat bestehen vorerst nur noch zur Bereitstellung von Desinfektionsschutzmitteln, zur Vermeidung unnötiger Kontakte und zu Lüftungskonzepten. Dies betrifft die Ziffern 3. und 4. des aktuellen Rahmenhygieneplans. Im Übrigen gilt der Rahmenhygieneplan nur noch als Empfehlung. Die Einrichtungen sind jedoch nach Bundesrecht – wie auch schon vor der Pandemie – weiterhin verpflichtet, individuelle Hygienekonzepte zu erstellen. Der Rahmenhygieneplan kann dafür weiterhin als Orientierung herangezogen werden. Es steht den Einrichtungen also frei, ob sie sich weiterhin auch im Übrigen freiwillig nach den Vorgaben des Rahmenhygieneplans richten möchten oder eigene Konzepte entwickeln.


Mit freundlichen Grüßen

Ihr Referat V 3 – Kindertagesbetreuung

UKRAINE-RUSSLAND KONFLIKT

Liebe Eltern,

der Ukraine-Russland Konflikt wird bestimmt auch Thema bei Ihnen zuhause sein/werden, da es an niemanden spurlos vorbei geht. Natürlich werden wir im Rahmen der pädagogischen Arbeit diese Themen für die Kinder aufgreifen, um das begreifen leichter zu machen. Sollten Sie auch zuhause darüber mehr aufklären wollen, gebe ich Ihnen hier einige Links aus dem Web an die Hand um leichter an Eckdaten oder Zusammenfassungen für Kinder sammeln zu können.

Kindliche Ängste und Sorgen ernst nehmen und altersgerecht begegnen 

Liebe Eltern,

die schrecklichen Entwicklungen in der Ukraine bestürzen und verunsichern nicht nur die Erwachsenen. Auch Kinder sind davon betroffen und werden, wenn auch unbeabsichtigt, mit diesen Informationen und Bildern konfrontiert, etwa über Gespräche von Erwachsenen im Umfeld, Nachrichten oder Social-Media-Kanäle. Vor allem für Kinder ist es sehr schwierig, diese Informationen zu verarbeiten.

Kinder bringen Bilder nicht so schnell aus dem Kopf, wissen sich gerade bei solchen Ereignissen nicht alleine zu behelfen und stellen Fragen. Als pädagogische Fachkräfte haben Sie das Know-how und die Fachkompetenz, besondere Herausforderungen im pädagogischen Alltag zu meistern, kindgerecht und feinfühlig Kinder zu fördern und sie zu unterstützen. Aufgrund der besonderen aktuellen Lage möchten wir Ihnen vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse in der Ukraine zu Ihrer Unterstützung eine Sammlung von Informationsquellen und Orientierungshilfen zum altersgerechten Umgang und der Auseinandersetzung mit Ängsten und Sorgen von Kindern zur Verfügung stellen. Zugleich bitten wir Sie darum, diese Informationen auch an die Elternschaft weiterzugeben.

Besonders wichtig ist dabei, dass Sie als Erwachsene ruhig und gefasst bleiben, wenn Sie Ihren Kindern bzw. den Kindern ihrer Einrichtung von den dramatischen Entwicklungen in der Ukraine und der Welt erzählen. Denn elterliche Angst verstärkt die kindliche Verunsicherung.