Paul-Gerhardt-Kindergarten Burgkirchen


Bayerisches Staatsminsterium für Familie, Arbeit und Soziales

 



Allgemeine Informationen zur Kindertagesbetreuung

Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2)

Aufhebung der Isolationspflicht bei Positivtestung

Ab dem 16. November 2022 wird die Isolationspflicht für positiv getestete Personen aufgehoben und durch weniger belastende Schutzmaßnahmen ersetzt.
Künftig gilt bei einem positiven PCR- oder PoC-Antigen-Schnelltest (z.B. in einem Testzentrum oder in einer Apotheke; nicht bei Selbsttests) grundsätzlich eine Maskenpflicht (mind. medizinische Gesichtsmaske). Die Staatsregierung setzt dabei auf mehr Eigenverantwortung im Umgang mit Corona. Informationen dazu finden Sie auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Auswirkungen auf die Kindertagesbetreuung

Auf den Bereich der Kindertagesbetreuung dürfte die Neuregelung kaum Auswirkungen haben, da schon bislang der Grundsatz galt, dass kranke Kinder die Kindertagesbetreuung nicht besuchen dürfen.

Für Kinder mit Symptomen gilt weiterhin folgende Empfehlung aus unserer Rahmenhygieneempfehlung:

  • Kranke Kinder oder Beschäftigte in reduziertem Allgemeinzustand mit Symptomen wie zum Beispiel Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall, soweit diese Symptome nicht auf chronische Erkrankungen oder eine Allergie zurückzuführen sind, bleiben zuhause! Ein Test muss nicht durchgeführt werden.
  • Kinder oder Beschäftigte mit nur leichten Symptomen können die Einrichtung regulär besuchen bzw. in der Einrichtung/Tagespflegestelle tätig werden. Ein Testerfordernis besteht in diesem Fall nicht.

Für positiv getestete Kinder und Beschäftigte gilt grundsätzlich eine Maskenpflicht anstelle der bisherigen Isolationspflicht. Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind jedoch von der Maskenpflicht befreit. Hier besteht für die Träger die Möglichkeit, im Rahmen ihres individuellen Hygieneplans eine Regelung aufzunehmen, wonach nachweislich infizierte Kinder auch bei Symptomfreiheit die Einrichtung oder Tagespflegestelle nicht betreten dürfen, wenn sie nicht mindestens eine medizinische Maske tragen.

In der Rahmenhygieneempfehlung des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales wird künftig auf eine entsprechende Möglichkeit hingewiesen werden. Bitte beachten Sie, dass die Rahmenhygieneempfehlung für die Einrichtungsträger unverbindlich ist. Sie enthält lediglich Empfehlungen bzw. zeigt mögliche Regelungen auf. Die Einrichtungsträger können sich bei der Erstellung ihrer individuellen Hygienekonzepte freiwillig an der Rahmenhygieneempfehlung orientieren. Sie können aber auch ein eigenes Konzept entwickeln.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Referat V 3 – Kindertagesbetreuung


  


UKRAINE-RUSSLAND KONFLIKT

Liebe Eltern,

der Ukraine-Russland Konflikt wird bestimmt auch Thema bei Ihnen zuhause sein/werden, da es an niemanden spurlos vorbei geht. Natürlich werden wir im Rahmen der pädagogischen Arbeit diese Themen für die Kinder aufgreifen, um das begreifen leichter zu machen. Sollten Sie auch zuhause darüber mehr aufklären wollen, gebe ich Ihnen hier einige Links aus dem Web an die Hand um leichter an Eckdaten oder Zusammenfassungen für Kinder sammeln zu können.

Kindliche Ängste und Sorgen ernst nehmen und altersgerecht begegnen 

Liebe Eltern,

die schrecklichen Entwicklungen in der Ukraine bestürzen und verunsichern nicht nur die Erwachsenen. Auch Kinder sind davon betroffen und werden, wenn auch unbeabsichtigt, mit diesen Informationen und Bildern konfrontiert, etwa über Gespräche von Erwachsenen im Umfeld, Nachrichten oder Social-Media-Kanäle. Vor allem für Kinder ist es sehr schwierig, diese Informationen zu verarbeiten.

Kinder bringen Bilder nicht so schnell aus dem Kopf, wissen sich gerade bei solchen Ereignissen nicht alleine zu behelfen und stellen Fragen. Als pädagogische Fachkräfte haben Sie das Know-how und die Fachkompetenz, besondere Herausforderungen im pädagogischen Alltag zu meistern, kindgerecht und feinfühlig Kinder zu fördern und sie zu unterstützen. Aufgrund der besonderen aktuellen Lage möchten wir Ihnen vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse in der Ukraine zu Ihrer Unterstützung eine Sammlung von Informationsquellen und Orientierungshilfen zum altersgerechten Umgang und der Auseinandersetzung mit Ängsten und Sorgen von Kindern zur Verfügung stellen. Zugleich bitten wir Sie darum, diese Informationen auch an die Elternschaft weiterzugeben.

Besonders wichtig ist dabei, dass Sie als Erwachsene ruhig und gefasst bleiben, wenn Sie Ihren Kindern bzw. den Kindern ihrer Einrichtung von den dramatischen Entwicklungen in der Ukraine und der Welt erzählen. Denn elterliche Angst verstärkt die kindliche Verunsicherung.